IDIAA – Arts & Technology in Second Life

Beim IDIAA (Institute for Digital Intermedia Arts and Animation) werden u.a. die Interaktionsmöglichkeiten von Second Life ausgelotet.

Das Institut gehört zur Ball State University, die im wissenschaftlichen Spannungsfeld von Kunst und Technologie angesiedelt ist (Wiki).

Hier im Video zu sehen, die Steuerung einer Orgel durch Avatar Interaktion.


Wissenschaft in SL

René König hat für für die Österreichische Akademie der Wissenschaften (OAW) am Institut für Technikfolgen-Abschätzung eine Arbeit „Wissenschaft in Second Life“ verfasst. In dem „Steckbrief“ soll das Potenzial für Wissenschaftskommunikation herausgearbeitet werden. Wenn auch der Nutzen von Second Life, meiner Meinung nach viel zu wenig herausgearbeitet wurde, möchte ich die Arbeit hier kurz vorstellen, da der Rechercheteil bzgl. Bildungseinrichtungen in Second Life sehr gut gelungen ist.

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Second Life in der Agrikultur

Dieses Video zeigt den Einsatz von Second Life im Bereich Agrikultur (Pflanzenproduktion). Zum einen werden ganze Plantagen in Echtzeit überwacht, zum anderen dient die SIM als Know-how Transfer.

Das dahinter liegende System heißt Twin-World Mediator und wurde vom National Institute of Informatics of Japan entwickelt. Weitere Informationen über die Architektur des Twin-World Mediators findet man auf www.prendingerlab.net.


IEEE – Der größte technische Berufsverband der Welt in Second Life

Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) präsentiert in einem aktuellen Video seine Präsenz in Second Life.

Aus der Wikipedia:

Wissenschaftlichen Beiträgen in Zeitschriften oder zu Konferenzen des IEEE wird im Allgemeinen eine besonders hohe fachliche Güte unterstellt. Das IEEE ist mit mehr als 380.000 Mitgliedern in über 150 Ländern (2007) der größte technische Berufsverband der Welt. Es gliedert sich in zahlreiche so genannte Societies, die sich mit speziellen Gebieten der Elektro- und Informationstechnik auseinandersetzen und in ihrer Vielfalt das gesamte Spektrum des Faches abdecken.

Weitere Infos zum SL Engagement:
http://www.ieee.org/go/secondlife

Teleport:
http://slurl.com/secondlife/IEEE/128/128/0.


Bericht: Virtuelle Kontaktmesse am 30.1.2009 (Uni Potsdam)

Eine virtuelle Kontaktmesse in Second Life™, im deutschen Sprachraum, von einer Universität und das schon zum zweiten Mal. Dies klang interessant und reizte den Internet Engineer zu einem Besuch.

Sicherheitshalber mal eine Viertelstunde vor dem auf 15:00 Uhr liegenden Veranstaltungsbeginn machte er sich also per wirklich praktischem Teleport auf den Weg zur virtuellen Uni Potsdam, um dort mal nach dem Rechten zu sehen.

Und tatsächlich, dort war eine Messe aufgebaut und einige Avatarkollegen wuselten schon herum. Also schnell mal eine Runde gelaufen und sich einen Überblick verschafft. Neben einigen noch verwaisten und leider nicht sehr individuell gestalteten Messeständen von insgesamt acht kleineren Firmen gab es noch ein Jobcenter und einige Stände der Uni Potsdam selbst. Hier präsentierte sich die Fakultät für Biotechnologie und zusätzlich ging es um Themen wie „Science in 3D“ und „Campus in 3D“. [Weiterlesen…]

Pharmatopia: Pharmakologie Lehre in Second Life

Ein weiterer Universitäts Cluster beschäftigt sich mit den Möglichkeiten weltweiter Lehre mittels virtuellen Welten.

A global community of shared practice

Access to immersive environments provides an opportunity for collaboration across time and place. The Pharmatopia project incorporates ten schools of pharmacy across the globe.


Die Insel ist (momentan) nicht Öffentlich.

Weitere Infos:
Pharmatopia – a virtual island for real-world teaching

via: Torridluna on Twitter

IWM Eröffnung der eigenen SIM für 1. Dezember geplant

Wie Johannes Moskaliuk, Dipl. Psychologe und Experte für Web 2.0 am Institut für Wissensmedien in seinem Blog berichtet, sind die virtuellen Bauarbeiten auf der neuen Insel des IWM in Second Life in vollem Gange. Die Eröffnungsfeier ist für den 01.Dezember 2008, 17:00 Uhr geplant.

Coming of Age in Second Life – Ein Anthropologe erforscht die Kultur von Second Life

Wie gestern fm4.orf.at berichtet, erschien im April 2008 das Buch Coming of Age in Second Life von Tom Boellstorff. Boellstorff beschäftigt sich mit Second Life aus anthropologischer Sicht.

Boellstorff, der auch an der University of California unterrichtet, hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Sein erstes trug den Titel „Indonesia: The Gay Archipelago“. Um ein realistisches ethnographisches Bild von Second Life wiedergeben zu können, hat er auf die gleiche Weise in der virtuellen Welt gelebt und geforscht, wie er es zuvor in Indonesien getan hat. So beschreibt er, wie er an einer Elementary School in Second Life unterrichtet hat.

Earth System Research Laboratory in Second Life

Die Aufgabe des Earth System Research Laboratory besteht im beobachten und analysieren des Systems Erde. Hinter der Abkürzung NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration’s) verbirgt sich die Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten von Amerika. Auch hier hat man die Möglichkeiten von Second Life erkannt, und entsprechend erste begehbare 3D Visualisierungen im Angebot.

Hier gehts zum Teleport:
Meteora: http://slurl.com/secondlife/Meteora/177/161/27/
Okeanos: http://slurl.com/secondlife/Okeanos/64/217/30/

Interessant ist auch SciLands Virtual Continent, ein Zusammenschluss verschiedener Organisationen und Universitäten, welche unter dem Motto „Bringing Science to Life“ hier einige Pionierarbeit zu leisten scheinen. Demnächst mehr…

Bachelor-Arbeit in Project Wonderland

armselig distanziert sich das DFG Forschungszentrum MATHEON Mathematik für Schlüsseltechnologien in einer Pressemtteilung vom 18.08.2008:

Der Wirbel um virtuelle Welten wie dem erfolgreichen „Second Life“ hat sich mittlerweile gelegt – von Avataren und ihrem fiktiven Leben wird kaum noch berichtet. Jenseits von Show, Sex und Spielen leben sie aber in der Wissenschaft weiter. In vielen Bereichen wird getestet, wie sich virtuelle Welten nutzen lassen.

Ganz offensichtlich hat man das Thema nicht wirklich verstanden. Das ist sehr schade, denn immerhin hat das Zentrum eine Bachelor Arbeit zum Thema „Einsatz virtueller Welten“ hervorgebracht. Aus der Bachelor-Arbeit offenbaren sich atemberaubende Erkenntnisse, dass sich virtuelle Welten für die Visualisierung von Molekularmodellen eignet, sogar die Animation mittels einer Trajektorie.


Anstatt sich künstlich von Second Life zu distanzieren, um über das Schlüsselwort Second Life vielleicht noch etwas vom PR-Krümel zu erhaschen, hätte die Texterin vielleicht doch eher den wirklichen Mehrwert herausstellen sollen. Nämlich nicht den Mehrwert der reinen Visualisierung, sondern der dreidimensionalen Visualisierung unter dem Aspekt der kollaborativen Zusammenarbeit in einem gemeinsam geteilten virtuellen Raum, der über das Internet vernetzt ist und die physische Präsenz einer Person teilweise ersetzt.

Allerdings war da auch noch das Schlüsselwort SEX in der Pressemitteilung, was noch mehr Aufmerksamkeit erhascht :-). Das kann ich auch: Sex, XXX, Porn, free, …. Ätsch !