Gamescom 2009

In der Gamerscene ist sie momentan Gesprächsthema Nummer eins. Die Gamescom in Köln, die Messe rund um die Welt der Computerspiele.

Die Tech-Blogs berichten, die Game-Blogs berichten, Youtube zeigt Spiele-Trailer, das ganze Web2.0 reagiert auf sie, wie ein gigantisches allergisches Immunsystem auf das Eindringen des auslösenden Schlüsselreizes.

Selbst die Politik, die sonst in ihren konservativen Ansichten und Vorurteilen eine gewisse Stabilität gefunden hat, nutzt das Ereignis, um sich mit innovativen Gedanken der Öffentlichkeit zu präsentieren. [Weiterlesen…]

Präsidentschaft Portugal

So stellt sich die portugiesische Präsidentschaft in Second Life dar:



Schade eigentlich, dass immer wieder die SURL fehlt und nicht aktiv kommuniziert wird. Wir haben Sie aber recherchiert. Die nette Lokalität findet ihr im Second Life GRID auf dem SIM mit dem Namen Alma.

Community Meeting in Berlin 2/3

Ein wesentliches Manko der virtuellen Welt ist die Abwesenheit der Physis. Irgendwo scheint es bei aller „Geistigkeit“ doch noch einen Trieb zu geben, einer anderen Person seine Zuneigung physisch auszudrücken. Anlehnen, umarmen, knuffen, kuscheln, einfach physisch zu interagieren, und wenn es sich dabei nur um einen Blick in reale Augen handelt.

Dieser Trieb ist scheinbar so stark, dass er Menschen Hunderte von Kilometern zurücklegen lässt, um an einem Wochenende all die Wertschätzung auszuschütten und zu empfangen, die sonst nur über Smilies, Gesten oder Gruscheln verteilt wird.

Dafür hatte sich die Gemeinschaft des SLCM 2009 in der Gaststätte Golgatha in Berlin Kreuzberg versammelt.

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Sony Playstation Motion Controller

Nach der unglaublichen Demo des 3D-Scanners, der künftig für die XBox zu bekommen sein soll, hat Sony jetzt seinen Prototypen auf der Spielemesse in L.A. ins Rennen geschickt.



Hier wird eine Kombination von Bewegungsscanner und herkömmlichem Controller mit Bewegungssensoren verwendet. Der Controller sieht aus wie eine Taschenlampe, mit einer leuchtenden Kugel am oberen Ende. Die Kugel wird vom Scanner erkannt, die Position errechnet, und die Daten für die Feinheiten wie Rotation und Neigungswinkel liefert die Sensorik des Controllers. Die Genauigkeit ist dabei so hoch, dass auch Malen und Schreiben präzise verwirklicht werden kann. [Weiterlesen…]

Projekt Natal: Ohne Eingabe

Eingabegeräte, sogenannte Human Interfaces, dienen dazu, den Willen eines Menschen in ein Format zu bringen, dass der Computer verarbeiten kann. Beim Schreiben dieses Textes drücke ich die entsprechenden Tasten auf der Tastaur, und erhalte den Text auf dem Bildschirm. Völlig einfach, logisch und selbstverständlich. Und was wäre, wenn man all das nicht mehr braucht? Keine Tastatur, keine Maus… nur noch Sprache und Bewegung…. [Weiterlesen…]

Schatten Licht und Spiegeleffekte im neuen Secondlife Client

Wie ich so im Informationsrauschen gehört/gesehen hab, soll es mit dem nächsten Secondlife Client endlich möglich sein, Schatten zu sehen.

Das ist aus meiner Sicht kein „nice to have“, sondern interessant in Bezug auf Immersion. Dadurch stehen die Objekte nicht einfach nur zur 3D Ansicht irgendwo im 3D Raum rum, sondern zeigen durch Schatten den Bezug als Teil der Welt. Durch atmosphärisches Licht und individuelle Lichtquellen konnte man bisher schon einiges machen.


Jetzt soll (was ja beim Wasser schon gut realisiert ist) sogar Spiegelreflexion möglich werden. Wie das genau gehen soll, hab ich allerdings noch nicht verstanden.

Hier wird über das Thema diskutiert:
https://jira.secondlife.com/browse/VWR-12591


Lernen mit 3D Welten

Die Nutzung dreidimensionaler, virtueller Welten ist gerade für Menschen interessant, die auf visueller Ebene lernen. Auf www.alice.org wird der Wille zum Erschaffen eigener Welten und Erzählen von Geschichten dazu genutzt, Schüler zum Erlernen von Computersprachen zu bewegen.
Im Vordergrund steht nicht das mathematische Entwerfen von Programmflüssen aus abstrakten Fomeln.

Bei Alice geht es darum, seine eingene Welt zu schaffen, oder seine Geschichte zu erzählen. Um dies tun zu können, muss man sich mit der Programmierung diese Welt auseinandersetzen, was recht unkompliziert im „drag-und-drop“-Verfahren geschieht. Die Auswirkungen einer Programmierung auf die 3D Welt kann sofort überprüft werden, frustrierende Fehler halten sich auf Grund der Befehlsführung in Grenzen.
Meiner Meinung nach handelt es sich bei Alice um ein gutes Tool, mit dem man auf Experimentelle Art und Weise die logische Struktur hinter den Programmiersprachen erlernen kann, und gleichzeitig schöpferisch und gestalterisch tätig wird.

Kabarettistische Abrechnung mit der IT.

Für alle IT-Gefrusteten:
Die Kabarettisten Pigor & Eichhorn rechnen endlich mit der IT-Branche ab.



The show must go on – Wakefield Mystery Plays in Second Life

An der Kent State Universität macht Steve Zapytowski, professor of design and technology in the School of Theatre and Dance spannende Sachen. Im Umfeld von Wakefield Cycle werden hier komplexe neue Theater Konzepte entwickelt. Die Gruppe von Professor Zapytowski in Second Life umfasst zur Zeit 12 Mitglieder.


Machinima mit OpenSimulator

Machinima ist eine Kunstform. Diese produziert die mit Hilfe von 3D-Systemen Filme, die dann meist über das Internet angeboten werden. Mit Second Life™ wird so etwas natürlich auch schon gemacht. Aber OpenSimulator und realXtend eignen sich hierfür ebenfalls als Plattform, eventuell sogar besser, da man hier kostenfrei sein eigenes Studio ins Wohnzimmer bekommt und volle Kontrolle über den Inhalt hat.

Der folgende Film, der anlässlich des zweiten Geburtstages am 29.01.2009 von OpenSimulator in einer mit OpenSimulator erstellten Welt gedreht wurde, zeigt eindrucksvoll die Möglichkeiten.